News für Produzenten

Besichtigung und Erfahrungsaustausch Waschplätze

Am 22. August findet vor dem Mittag eine kurze Besichtigung des Spritzen-Waschplatzes auf dem Betrieb von Lorenz Gutknecht in Ins statt. Dabei sollen Erfahrungen bei der Erstellung von solchen Waschplätzen ausgetauscht werden.

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Merkblatt Gewächshausmiete

Das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve hat im Rahmen des Betriebswirtschaftsprojektes der SZG ein Merkblatt zu Ansätzen bei der Vermietung von Gewächshäuser erarbeitet.

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Schweiz. Natürlich.

Herzlich Willkommen...

... auf der Website der Gemüseproduzenten-Vereinigung der Kantone Bern und Freiburg (GVBF). Zwischen dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee bauen die Seeländer Gemüsegärtner auf etwa 2600 Hektaren Land das ganze Jahr über mehr als 60 verschiedene Gemüsearten an. Täglich frisch, saisongerecht und naturnah produziert.

 

Unter der Rubrik Produzenten finden Sie Fachinformationen über den Gemüseanbau, die Vermarktung und über den Verband (GVBF).

 

GVBF-Vorstandsmitglied neu im Grossen Rat des Kantons Bern

Beat Bösiger, Gemüseproduzent und Vorstandsmitglied der GVBF, wurde am 25. März 2018 in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt.

 

Die GVBF gratuliert Beat ganz herzlich zu seiner Wahl und wünscht ihm bei der Vertretung der Gemüsebau-Interessen viel Erfolg.

Den Gemüsebau hautnah miterlebt

Nach dem grossen „Gmüesfescht“ im Herbst 2014 in Kerzers fand am Wochenende vom 08. bis 10. September 2017 erneut ein „Gmüesfescht uf em Hof“ statt. Die diesjährige Ausgabe hatte jedoch ein kleineres Format und glich einem Tag der offenen Tür auf einem Gemüsebaubetrieb. Es fand während drei Tagen auf dem Hof von Pascal Occhini in Ins statt.


Der Freitag war exklusiv für Schulklassen reserviert. Dabei besuchten 8 Klassen aus Ins und Umgebung den Gemüselehrpfad, welcher vom INFORAMA für das Gmüesfescht erstellt wurde. Die Schüler erhielten so einen spannenden Einblick in die Produktion von Gemüse und Obst. Ab Samstag war der Lehrpfad dann für die breite Öffentlichkeit zugänglich – wobei ein grosser Besucheransturm aufgrund des Wetters leider ausgeblieben ist. Es waren nur einige wenige Besucher zu verzeichnen. So stellte sich bald die Frage, ob sich der grosse Aufwand für das Fest wirklich gelohnt hat. Der Sonntag lieferte darauf eine Antwort. Bei herrlichem Wetter fand eine sehr grosse Anzahl an Besuchern den Weg auf den Gemüsebaubetrieb. Der Lehrpfad war sehr gut besucht, die Festwirtschaft hatte alle Hände voll zu tun. Es wurden viele konstruktive Gespräche mit Konsumenten geführt. Der heutige Gemüsebau konnte verständlich aufgezeigt werden. Viele der Besucher waren von dem grossen Aufwand für die Produktion von Gemüse beeindruckt.

 

Ziel des diesjährigen Gmüesfeschts war es, den Besuchern die heutige Gemüseproduktion näher zu bringen und das Verständnis für die regionale Produktion von Gemüse zu stärken. Dies ist mit dem Event gelungen. Die vielen spannenden Gespräche haben dies bestätigt. Im Frühling 2019 findet voraussichtlich das nächste Gmüesfescht auf einem Betrieb auf der Freiburger Seite des Grossen Mooses statt.

 

Film über entwässerte Torfböden im Seeland

Die Fachstelle Bodenschutz des Kantons Bern hat einen informativen Film zu den entwässerten Torfböden im Seeland produziert.

 

Der Film liefert viel Wissenswertes über die Entstehung, den Aufbau und die Eigenschaften der Böden. Zudem werden auch mögliche Aufwertungsmassnahmen erläutert und die Auswirkungen auf die Böden dargestellt.

 

Der Film kann direkt auf YouTube angeschaut werden.

Eine Fachreise mit Tiefblick

Mitte September reiste eine Gruppe von Schweizer Gemüseproduzenten für eine viertägige Fachreise ins Knoblauchland, in der Nähe von Nürnberg. Auf der vom INFORAMA und der Liebegg organisierten Reise wurden mehrere Gemüseproduzenten im grössten Gemüseanbaugebiet von Bayern besichtigt. Am vierten Tag fand zudem ein Besuch der Pfälzer Gemüsebautage statt.

 

Interessant waren für die Teilnehmer insbesondere die Vermarktungswege der besichtigten Gemüsebaubetriebe. Die meisten Gemüseproduzenten verkaufen ihre Ware direkt an den Lebensmitteleinzelhandel. Dabei steht der Betriebsname des Produzenten im Vordergrund und ist im Verkaufsregal deutlich ersichtlich. Zum Teil haben die Betriebe sogar eigene Labels. Die Vermarktung über den Zwischenhandel ist im Knoblauchland nur wenig verbreitet.

 

Der ausführliche Reisebericht mit Impressionen der besuchten Betriebe kann untenstehend heruntergeladen werden:

Lehre als Gemüsegärtner/in

Haben Sie Interesse am Beruf des Gemüsegärtners / der Gemüsegärtnerin? Sind Sie noch untentschlossen im Bezug auf Ihre Berufswahl? Vielleicht ist der aussichtsreiche Beruf des Gemüsegärnters / der Gemüsegärtnerin genau der richtige für Sie!

 

Auf der Seite www.gemuese.ch/berufsbildung finden Sie viele nützliche Informationen zum interessanten und abwechslungsreichen Beruf als Gemüsegärtner/in. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an den Verband Schweizer Gemüseproduzenten (031 385 36 29 / info@gemuese.ch).

 

Als es im Seeland noch Malaria gab...

Ein am 18. März 2017 in der Fachzeitung "Schweizer Bauer" publizierter Artikel erläutert die Entwicklung der fruchtbaren Böden im Grossen Moos. Den Laien mag erstaunen, dass im Seeland noch bis vor 150 Jahren die Malaria-Krankheit kursierte, welche heute vor allem aus den Tropen bekannt ist.

 

Dank den Juragewässerkorrektionen konnte nicht nur die Malaria-Krankheit ausgerottet werden, sondern auch die Moorböden landwirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Heute wächst im Seeland, dem Gemüsegarten der Schweiz, ungefähr ein Viertel von dem hierzulande produzierten Gemüse.

 

Den Artikel können Sie untenstehend herunterladen.