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Das
grosse Moos im Seeland
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Das Grosse
Moos ist ein Niedermoorgebiet, entstanden
durch Überflutungen. Deshalb hat
es
eine alkalische Reaktion, der Boden ist
eine Kalkbraunerde oder Moor. Der Jura,
der sich im Norden vorbeizieht, ist aus
Mergel. Das ursprüngliche Überschwemmungs-
gebiet
zwischen den drei Juraseen
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(Bieler-, Neuenburger-
und Murten- see) hat eine Grösse von
77 km2, also 7'700 Hektaren. Die ehemalige
Ueberschwemmungsebene liegt zu einem Drittel
im Kanton Freiburg und zu zwei Dritteln
im Kanton Bern. Der Anteil an Torfmoorböden
macht rund 10 Prozent aus. In der ersten
Jura- gewässer- korrektion von
1868 bis
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1878 wurde der Wasserstand um 2,5 m abgesenkt
und die Aare durch den neu erstellten Hagneckkanal
in den Bielersee eingeleitet. In der zweiten
Juragewässerkorrektion von 1962 bis
1972 wurden die Seespiegel stabilisiert.
Im Rahmen der Melioration wurde das Binnenkanalnetz
ergänzt, so dass es heute eine Länge
von 120 km aufweist. Windschutz- und Ökostreifen
haben eine Länge von 70 km. Im Grossen
Moos hat es verschiedene Biotope Naturschutzgebiete
wie z.B. die Ziegelmoos-Islerendüne,
der Fräschels- Siselen- und Birkenhofweiher,
die Stierenbüne etc., die zusammen
100 Hektaren umfassen. Das Schutzgebiet
Fanel am Neuenburgersee hat eine Fläche
von 500 Hektaren.
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Der schweizerische Gemüseanbau
2007
Anbauflächen (kumuliert)
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Schweiz in Hektaren
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Seeland in Hektaren
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Seeland-Anteil %
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Verarbeitungsgemüse
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3''580
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228
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6
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Gewächshauskulturen
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975
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120
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12
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Freilandanbau
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9'850
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2'288
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23
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Total
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14'405
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2'636
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18
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Die Bodenbelegung im Freiland liegt
zwischen 1,5 und 1,6. Das heisst, dass im
Mittel 1,5 bis 1,6 Kulturen auf jeder Parzelle
angebaut werden.
Die Fläche
des Murtensees beträgt 22,8 km2 (2'280
ha). Die im Seeland mit Gemüse bebaute
Fläche ist somit rund 10 Prozent grösser
als die Wasseroberfläche des Murtensees.
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In der Schweiz
wird nur auf 0,79 Prozent der landwirtschaftlichen
Nutzfläche Gemüse angebaut. Die
Einnahmen aus dem Gemüseanbau machen
aber 5,9 Prozent des Endrohertrages aus.
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Gemüseimporte Die Gemüseimporte in die Schweiz betragen 45 Prozent
der konsumierten Menge. Wertmässig
sind es 55 Prozent.
Der Seeländerbetrieb
Im
Seeland (Kanton Bern und Kanton Freiburg)
wird auf knapp 500 Landwirtschaftsbetrieben
Gemüse angebaut, davon auf der Hälfte
im Haupterwerb. Die Seeländerbetriebe
sind Familienbetriebe mit durchschnittlich
3,5 Arbeitskräften. Die mittlere Grösse
eines Familienbetriebes umfasst 12,5 Hektaren,
wovon die Hälfte mit Gemüse bebaut
wird.
Im Seeland werden rund 60 verschiedene
Gemüse angebaut. Der Anbau erfolgt
satzweise, damit eine kontinuierliche Ernte
möglich ist. Typische Seeländergemüse
sind Rosenkohl, Rhabarber, Pfälzerkarotten,
Schwarzwurzeln und gebleichter Lauch. Die
wichtigsten Kulturen sind Zwiebeln, Karotten,
Nüssler, Lauch, Kopfsalat, Tomaten,
Eisberg, Sellerie und Chinakohl.
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Entwicklung der schweiz. Gewächshaus-Konstruktionsfläche
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1975
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58
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29
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1980
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73
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112
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1985
|
83
|
141
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1990
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98
|
184
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1995
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97
|
189
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2000
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152
|
181
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2005
|
180
|
174
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2006
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186
|
177
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2007
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205
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188
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Entwicklung der schweiz. Gemüseanbauflächen
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1981-1985
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523
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6'013
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3'471
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1986-1990
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627
|
6'742
|
3'432
|
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1991-1995
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719
|
7'702
|
3'125
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1996-2000
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760
|
8'566
|
3'340
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2001-2005
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|
820
|
9'333
|
3'395
|
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2006
|
971
|
10'236
|
3'541
|
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2007
|
975
|
9'850
|
3'580
|
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